Bei meinem ersten Start als Profi beim IM 70.3 in St. Pölten am Sonntag konnte ich leider nicht meine eigenen Erwartungen erfüllen.
Beim Schwimmen lief noch alles gut und ich kam als 7. Frau aus dem Wasser, danach lief es dann aber auf dem Rad überhaupt nicht mehr.
Ich hatte die ganze Zeit über auf der Radstrecke das Gefühl, als wenn ich einen Platten hätte, es rollte überhaupt nicht. Ferner haben meine Beine von Anfang an die ganze Zeit über nur gebrannt, was zur Folge hatte, dass ich von diversen anderen Profifrauen überholt und schon nur noch als 15. auf die Laufstrecke ging.
Beim Laufen wiederum habe ich mich gut gefühlt. Wenn die Streckenlänge gestimmt hat, dann entspricht meine gelaufene Zeit von 1:33:21 Stunden über den Halbmarathon meinen derzeitigen Möglichkeiten. Nichts desto trotz wurde ich beim Laufen auch noch von zwei weiteren Profiathletinnen überholt, so dass ich letztendlich als 17. Profifrau nach 4:54 Stunden in einem sehr stark besetzten Profifrauenfeld ins Ziel lief.
Auch wenn die Radzeiten dieses Jahr, möglicherweise aufgrund einer gerigfügigen Streckenänderung gegenüber dem letzten Jahr , ca. 8 Minuten langsamer gewesen sein sollen als letztes Jahr, käme ich bei Abzug dieser Zeit von meiner Gesamtzeit dennoch nicht auf die von mir erwartete Endzeit von ca. 4:40 Stunden.
Für mich stellt sich nun die Frage der Ursache meiner schlechten Radleistung. Ich bin derzeit auf der Ursachensuche.
Die nächste Chance, meinen Leistungsstand zu überprüfen und zu sehen, ob ich vielleicht in St. Pölten auch nur einen schlechten Tag erwischt habe, werde ich am 07.06. beim Limmertriathlon in Hannover haben, bei dem ich erneut über die Mitteldistanz an den Start gehen werde.
Mittwoch, 27. Mai 2009
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