Ich habe am Sonntag meine erste Langdistanz überhaupt beim Quelle Challenge in Roth in einer Zeit unter 10 Stunden erfolgreich finishen können
Um 06.20 Uhr fiel für mich der Startschuß. Zunächst mußte ich mich im Main-Donau-Kanal recht lange durchschlagen, bis ich frei Schwimmen konnte. Ich konnte dann eine kleine Gruppe finden, in die ich mich einreihte, so dass ich letztendlich nach exakt 54 Minuten das Wasser verließ.
Beim Wechsel kam ich nicht gleich aus meinem Neo raus, da das eine Bein nicht über den Transponder wollte. Erst mit Hilfe einer netten Helferin konnte ich mich aus meinem Neo befreien.
Beim Radfahren war mir auf den ersten 60km noch recht kalt. Da ich diese aber eh zunächst verhalten angehen wollte, war das nicht ganz so dramatisch. Danach kam dann zunächst die Sonne raus, mir wurde wärmer und ich bekam damit auch automatisch mehr Druck auf die Pedale. Später nieselte es dann von Zeit zu Zeit, aber nur so wenig, dass die Straßen zum Glück trocken blieben.
Auf der ersten von zwei Radrunden mit je ca. 750 Hm fühlte ich mich recht häufig alleine, da häufig kein Radfahrer vor mir in Sichtweite war. Dies änderte sich jedoch auf der zweiten Radrunde, da zu dieser Zeit die später gestarteten Startgruppen auch auf ihre erste Radrunde gingen. Dieses führte dann jedoch dazu, dass wieder sehr häufig Windschatten gefahren wurde, was mich besonders ärgerte, da sich auch drei meiner ärgsten Konkurrentinnen sportlich unfair zeigten und Windschatten fuhren.
Die Stimmung an der Radstrecke war an den nostalgischen Punkten wie Gredinger und Solarer Berg bombastisch, aber auch an anderen Teilen der Strecke sorgten kleinere Gruppen von Zuschauern für ordentlich Stimmung.
Insgesamt verflogen die 5:18:55 Std., welche ich für das Radfahren benötigte, wie im Flug.
Der anschließende Marathon lief bis auf die letzten 3 km auch sehr gut. Anfangs mußte ich mich natürlich erst einmal zügeln, nicht zu schnell loszulaufen, dann kam ich aber auch schnell in meinen Trott. Ca. 10 km vor dem Ziel fingen meine Oberschenkel an weh zu tun, ich konnte aber bis 3 km vor dem Ziel mein Tempo halten. Die letzten 3 km mußte ich mich dann aber doch noch quälen, die Beine schmerzten fürchterlich und ich konnte meinen Kopf kaum noch halten, habe mich aber dennoch durchgebissen und bin auch noch die letzten 3 Kilometer durchgelaufen.
Mit einer Marathonzeit von 3:32:14 Std. kam ich dann nach 9:48:37 Stunden als 13. Gesamtfrau und damit Deutsche Vizemeisterin der TW 30 ins Ziel.
Dienstag, 14. Juli 2009
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